Die Büros sind leer und das ist auch gut so! Immer mehr Betriebe schicken ihre Mitarbeiter ins Homeoffice, um eine Ansteckung mit COVID-19 zu verhindern. Doch was macht das mit den Mitarbeitern zu Hause? Auf Kinder aufpassen, Mittagessen kochen, einkaufen gehen, das muss alles mit dem Partner abgestimmt sein, um an täglichen Calls teilnehmen zu können. Ein neuer Rhythmus hält Einzug, an den wir uns gerade erst gewöhnen.

Ganz persönlich ist die Hoffnung, dass wir bald wieder zurück in unsere gewohnte Umgebung kommen, zum anderen merken wir gerade welche neuen Freiheiten wir gewinnen. Weniger Ablenkungen und Störungen (#waste), um die eigentliche Arbeit zu erledigen. Zwischen den Meetings Laufen gehen, weil vormittags die Sonne scheint, ist jetzt möglich.

Nach einigen Wochen, die wir uns im verordneten #remote bewegen, lernen wir sehr viel dazu. Wir merken, dass wir unsere gelernten Abläufe nicht einfach in die #remote Welt übertragen können, da hier neue Herausforderungen auf uns warten. Wir realisieren, dass auch zwei Tage im Homeoffice die Produktivität nicht schmälern. Auch Führungskräfte arbeiten im Homeoffice und stellen fest, dass es mehr um Ergebnisse als um Anwesenheit im Büro geht.

Gerade für agile Teams, die #remote zusammenarbeiten, sind dies spannende Zeiten. Im Agilen lieben wir den persönlichen, direkten Kontakt, den Austausch, die Intensitäten der Menschen, wenn wir uns gegenüberstehen. Ob im #Daily Standup oder in #Retrospektiven sind wir es gewohnt, in ein Gesicht zu schauen. Hier müssen wir uns anpassen. Neben neuen Tools und Abläufen müssen wir uns daran gewöhnen, dass Kommunikation #remote anders funktioniert.

Was macht diese neue Situation mit unseren Teams? Was können wir als #Agiler Coach oder #Scrum Master tun, um Teammitglieder zu verbinden, Blockaden zu lösen und Kundenmehrwert zu erzeugen?

Hier ein paar Tipps und Regeln, die Euch bei Eurem nächsten Call helfen können:

  1. Schaltet das Mikrofon aus! Zum Beispiel: Wenn ihr im Garten seid und die Vöglein zwitschern oder wenn der Zweijährige auf Eurem Schoß sitzt. Wenn ihr etwas sagen wollt, dann schaltet das Mikrofon wieder ein.
  2. Macht eher kurze Meetings (30 Minuten)! Plant die meetings effizienter – was wollt ihr erreichen?
  3. Schaltet Eure Kamera ein, wenn Ihr sprecht und lasst die lieben Kollegen in euer Arbeitszimmer.
  4. Lasst Smalltalk am Anfang des Calls zu, um persönliche Bindungen am Leben zu erhalten.
  5. Sprecht Teammitglieder persönlich an. „Thomas, wie findest Du den Vorschlag?
  6. Stoppt “Talker”, denn in Calls fliegen euch die anderen Teilnehmer einfach weg, wenn ein Mitglied 5 Minuten spricht und nicht auf den Punkt kommt.
  7. Nutzt den Chat um parallel Informationen für alle zu teilen.
  8. In sehr großen Runden legt eine Sprachreihenfolge fest. Wenn jemand etwas sagen will, muss er seinen Namen in den Chat schreiben.
  9.  Macht am Ende des Calls eine Abschlussrunde, so dass jeder kurz zu Wort kommen kann und sich als Teil des Ganzen fühlt.

Wenn Ihr gerne wissen wollt, welche Tools wir favorisieren, dann sprecht uns gerne an. Wir helfen Euch, Eure #remote Arbeit zu verbessern.

René Urban

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